Die Rente: ab wann soll man beginnen?
Viele Leute fragen sich ab wann sie anfangen sollten an die Rente zu denken. In jungen Jahren scheint das Thema Rente noch weit weg zu sein und man vergißt, daß man als Arbeitnehmer bereits tief in den Kreis der Zahler für die momentanen Renter mit eingesogen worden ist. Die Rente ist ein auch ein Thema, das fast täglich in den Medien angesprochen wird und an dem Poliker, Arbeitgeber und Versicherungen immer weiter dran rumschrauben.
Jeder Arbeitnehmer, der schon lange in der Arbeitswelt gelebt hat, wird jedem Berufsanfänger sagen: Spar jetzt schon jeden Cent, denn man weiß nie, was die Zukunft (nicht) bringen wird. Das allgemeine Rentenalter beträgt 65 Jahre. Um eine volle Rente ausbezahlt zu bekommen, muß man mindestens 35 Jahre lang in eine Rentenversicherung eingezahlt haben. Die Zeit der Einzahlungen wird als Wartezeit bezeichnet. Auch Kindererziehungszeiten oder vorübergehende geringfügige Beschäftigungen werden in die Wartezeit mit einberechnet.
Viele möchten schon mit 63 Rente beziehen, was durchaus möglich ist, man aber mit Einbußen und Abschlägen rechnen muss. Eine volle Rente können hier nur langjährig Versicherte beziehen, die vor 1936 geboren sind. Sind Sie nach 1936 geboren und möchten schon mit 63 ihre Rente beziehen, dann müssen sie mit Abzügen bis zu 0,3% rechnen.
Der Fall: Rente mit 60 gilt nur für Frauen oder besonderen Sonderfällen. Diese Sonderfälle gelten für Frauen, die vor 1952 geboren sind, mindestens 15 Jahre Rentenbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben und dies bereits länger als 10 Jahre nach Vollendung des 40.Lebensjahres getan haben. Für Arbeitslose und Behinderte gelten besondere Regelungen, die sehr umfangreich sind, aber über die das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung informiert.
Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt eine gute Finanzgrundlage für die gesetzliche Rentenversicherung zu erstellen und zu sichern. Mit dem Rentenversicherung Nachhaltigkeitsgesetz 2004 sind zukunftsorientierte Weichen gestellt worden, so daß die Rente weiterhin für alle Beschäftigeten und Beitragszahler bezahlbar bleibt. Es soll auch Stabilität verkörpern, damit sich heutige aber besonder auch zukünftige Rentner sicher fühlen. Investitionen in der Wirtschaft sind wichtig, welche nicht geleistet werden können, wenn man nicht fürs Alter vorsorgen kann. Der Wohlstand ist auch eine wichtiger Bestandteil der Gesellschaft, der ausdrücklich gefördert werden muss.
Das Nachhaltigkeitsgesetz basiert auf der 2001 Reform. Hier wurden bereits Maßnahmen getroffen, in dem eine staatliche geförderte Zusatzversicherung eingeführt wurde. Jeder Pflichtversicherte sollte sich eine private order betriebliche zusätzliche Altersvorsorge leisten können. Es ist wichtig junge Arbeitnehmer nicht mit zu hohen Beiträgen zu überfordern und jungen Leuten ein Spielraum geschaffen werden, der sie zu eigenverantwortlichen privaten Ergänzungen zur Altersvorsorge ermutigt. Nur dann können sich junge Leute heute schon einen soliden Grundstein für ihr Alter legen und auf eine solide Finanzgrundlage zurück greifen.
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