Bei einem Urlaub in der Türkei gehört ein Moscheebesuch mit auf das Program. Diese immensen Bauten sind Teil der prachtvollsten Gotteshäuser, die jemals gebaut wurden. Aber es ist ein ganz anderes Gefühl eine Moschee in einem muslimischen Land zu betreten und dort zu besichtigen. Auch als Nicht-Muslim ist es Besuchern gestattet Moscheen in der Türkei zu betreten.
über Mittag sind die Moscheen meistens geschlossen. Vormittags und spätnachmittags, sogar bis in den Abend hinein kann man die Moscheen besichtigen. Während der Gebetszeiten sollte man allerdings von einen Moscheebesuch absehen. Gerade im Landesinneren, wo die Religion durchaus stärker praktiziert wird, kann die Störung eines Gebetes ausländerfeindliche Reaktionen hervorrufen. Weiterhin ist zu beachten, daß vor dem Betreten einer Moschee, die Schuhe immer am Eingang abgelegt werden müssen. Auch angemessen Kleidung ist sehr wichtig. Kurzärmlige T-shirts und kurze Röcke sind nicht erlaubt. Arme und Beine, sowie die Haare der Frauen, müssen bedeckt sein. Bedeutende Moscheen legen auf diese Tradition besonderen Wert und händigen am Eingang der Moschee Tücher aus.
Was muss man bei einem Besuch in türkischen Moscheen beachten?
Bei einem Rundgang durch die Metropolen der Türkei, aber auch in vielen Ferienortes an den Küsten, prägen nicht nur Moscheen oder nette kleine Geschäfte und Restaurants das Bild der Türkei. Bettler sind Teil des Bildes jeder Stadt und dem alltäglichen Leben. Menschen, die ohne staatliche Unterstützung leben, alt und/oder verkrüppelt sind, leben auf der Straße. Obwohl auch arbeitende Türken nicht viel Geld besitzen, stecken sie den Bettlern etwas Geld zu. Diese Geste ist Teil des islamischen Glaubens und gehört zu den heiligen Pflichten. Bettelnden Kindern sollte man allerdings kein Geld geben. Sie versuchen diesen Brauch auszunutzen und versuchen gerade von den Touristen auf eine kleine Geldspende. Manche Kinder "verdienen" so ihr Taschengeld, was teilweise mehr sein kann, als das Einkommen der Eltern.
Aber auch das Feilschen auf dem Bazar, in den Souvenirläden und den Straßenhändlern ist ein beliebtes Spiel mit Tradition. Wer nicht wagt, der gewinnt auch nicht. Möglich ist alles und mit ein bischen Anfängerglück, kann man den Preis eines Andenkens runter handeln. In Supermärkten und größeren Geschäften bzw Kaufäusern gibt es allerdings feste Preise, wie in Deutschland auch. Wenn Sie einen Handel anfangen wollen, dann ist ein Ausspruch wie "sehr schön - aber viel zu teuer" meist besser, als direkt einen billigeren Preis zu nennen. Der Verkäufer läßt sich gerne auf ein Geschäft ein, da ein bischen Geld besser ist als gar kein Geld. Doch für einen guten Handel, brauchen Sie Zeit und dürfen nicht hastig erscheinen. Wenn Sie nichts kaufen wollen, dann vermeiden Sie langes Feilschen. Das erspart Ihnen und dem Verkäufer Stress und ärgernis.
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