Die Geschichte & Merkmale einer Nikon Digitalkamera
Der Begriff Nikon Digitalkamera hat einen unverkennbaren Klang, denn allein der Name Nikon steht in Verbindung mit einer unverwechselbaren Qualität für Kameragehäuse, Objektive und allgemeiner Kameratechnik - digital und analog.
Das Untemehmen Nikon startete 1917 unter dem Namen Nippon Kokagu K.K, als sich in Japan drei führende Hersteller optischer Geräte zusammenschlossen, um optische Produkte zu produzieren und eigene Forschungen zu betreiben. Fünf Jahre nach der Gründung begann das eigentliche Geschäft der Glasforschung, und somit kamen Anfang der 30er Jahre die ersten berühmten Nikkor Kamerobjektive auf den Markt.
Allerdings wurden nicht nur Objektive und Kameras produziert. Die Produktion wurde auf Femglaser, Vermessungsinstrumente, Mikroskope und Brillengläser erweitert. Den Namen Nikon wurde nach dem 2. Weltkrieg eingeführt und damit war der Name höchster Qualitat und Präzision geboren. 1948 kam die erste Kamera auf den Markt und führte den bis heute weltweit gebrauchten Bajonettverschluss ein. Das nächste Model folgte bereits ein Jahr später und die Kameratypen wurden klassifiziert. Damit legte Nikon den Grundstock für eine neue Generation.
Nikon wurde bereits Mitte der 60er Jahre Vorreiter für ein ganzes Programm bei der Unterwasserfotografie. Auch mit der Einführung der F2 wurde der absolute Klassiker geboren, der damals der Star aller Berufsfotografen war. Doch erst 1980 mit der F3 war die Geburststunde der modemen Kamera - von der mechanischen zur elektronischen Kamera- vollkommen.
In den 80er Jahren wurde die erste Kompaktkamera von Nikon eingeführt, und auch die erste Digitalkamera (damals aber noch lange nicht in der Art und Weise verfügbar, wie sie in den 90er Jahren auf den Markt kam) wurde vorgestellt. Allerdings war dies eher ein Model der Forschung und nicht der Fotografen. Viele Wissenschaftler würden sagen, daß die 80er Jahre im Rückblick auf die Fototechnik ein Revolutionsjahrzehnt war, da auch die erste Kamera mit Autofocus eingeführt wurde. Es wurden ebenfalls viele Fortschritte in der Belichtungstechnik- und Messung gemacht, durch die immer mehr unterschiedlichere Kamermodelle auf den Markt kamen. Der Profibreich hob sich deutlich von dem Amateurbereich ab und Nikon schaffte es ohne Probleme sich die Marktführung der Profikameras zu sichern.
1995 war es dann soweit. Die erste Nikon Digitalkamera erblickte das Licht der Welt. Die Modelle hießen E2 und E2s. Aber auch mit der erfolgreichen Profi F-Reihe setzte sich Nikon weiterhin durch und die F5 kam als analoge Kamera auf den Markt. In der .
Entwicklung yon Digitalkameras ließ Nikon jedoch nicht nach und entwarf mit der Coolpix eine weitere Generation, die durch äußerste Präzision und Qualität überzeugte.
Das Advanced Photo System wurde ebenfalls von Nikon aufgegriffen und 1998 mit der Nikon Pronea S die kleinste, aber auch technisch fortschrittliche, APS Kamera auf den Markt.
Mit Beginn des 21.Jahrhunderts schien auch der Markt der Digitalkameras sich immer weiter auszudehnen und Nikon entwickelte neue E- Modelle und eine neue Coolpix mit dreifach Zoom und Bildstabilisator. Die Entwicklung und Forschung der Digitalkameras nahm rascher zu als erwartet und seit 2001 und der Bedarf an digitalen Spiegelreflexmakeras ist heute höher denn je und somit gibt es heute ein modernes Preis-Leistungsverhältnis aller digitalen SLR Kameras für den Profi- aber auch Amateurbereich.
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